Interreligiöse Studien

Geschichte der Chistkatholischen Kirche

Mittwoch, 05.12.2018

Die Christkatholische Kirche ist die kleinste der drei Landeskirchen der Schweiz. Sie bildete sich zwischen 1871 und 1876 aus der Widerstandsbewegung liberal gesinnter Katholiken und Katholikinnen gegen die auf dem Ersten Vatikanischen Konzil 1870 definierten Dogmen vom Universalprimat und der Lehrunfehlbarkeit des Papstes. In der Veranstaltung werden u.a. behandelt: der schweizerische Katholizismus im 19. Jahrhundert, insbesondere der Kulturkampf, die Gründung der (Christ-)Katholisch-Theologischen Fakultät an der Universität Bern (1874), Schritte zur Bildung eines Nationalbistums (1876), die Konsolidierung der Kirche unter Bischof Eduard Herzog bis 1924, ihr kirchliches Leben (u.a. in Vereinen), ihre Beziehungen zu anderen altkatholischen Kirchen und ihr Engagement für eine „altkirchliche“ Ökumene und in der Ökumenischen Bewegung des 20. Jahrhunderts, die Christkatholische Kirche im Ersten und im Zweiten Weltkrieg, führende Persönlichkeiten, richtunggebende Entscheidungen der Nationalsynode sowie weitere wichtige innerkirchliche Diskussionen und Entwicklungen der jüngeren Zeit (u.a. die Entwicklung zur Frauenordination). Ziel der Veranstaltung ist es, die Studierenden mit der Geschichte der Christkatholischen Kirche der Schweiz im 19., 20. und 21. Jahrhundert, ihren wichtigsten Entscheidungen, theologischen und kirchlichen Entwicklungen, ihren prägenden Persönlichkeiten sowie ihren internationalen und ökumenischen Beziehungen und Vernetzungen vertraut zu machen.

Veranstaltungsart:Vorlesung/Seminar
Dozierende(r): Frau Prof. Dr. Angela Berlis
05.12.2018:08:15 - 10:00
Ort: Unitobler
Lerchenweg 32-36
3012 Bern
2. Etage, A 206

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