Geschichte

Mensch und Naturkatastrophe in der Geschichte

Dienstag, 04.12.2018

Extreme Naturereignisse haben zu allen Zeiten und in allen Weltregionen das Leben der Menschen massgeblich mitgeprägt. Die Umwelt- und Kulturgeschichte fragt dabei insbesondere nach der Wahrnehmung, Deutung, Bewältigung und Erinnerung von solchen Ereignissen. In der Vorlesung soll ein Überblick über Umgangsformen mit extremen Naturereignissen gegeben werden, der sich von der Antike bis heute erstreckt und regionale, überregionale und globale Betrachtungsweisen miteinander verbinden. Insbesondere soll auch die Frage erörtert werden, was ein Naturereignis für die Menschen zur Katastrophe machte. Bewusst sollen unterschiedliche Typen von Extremereignissen miteinander verglichen werden, von geotektonisch bedingten wie Erdbeben oder Vulkanausbrüchen über witterungsbedingten wie Überschwemmungen, Lawinen und Dürren bis hin zu solchen mit einem starken anthropogenen Anteil wie Stadt- und Dorfbränden, die in vielen Fällen aber durch natürliche Einflüsse ausgelöst (etwa durch Blitzschlag) oder verbreitet (v.a. durch Starkwinde) wurden. Aspekte der Nachhaltigkeit (bzw. Vorformen derselben) finden eine explizite Berücksichtigung.

Veranstaltungsart:Vorlesung/Seminar
Dozierende(r): Prof. Dr. Christian Rohr
04.12.2018:14:15 - 16:00
Ort: Unitobler
Lerchenweg 32-36
3012 Bern
F022, Hörraum

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