Geschichte

«Europa im 13. Jahrhundert»

Dienstag, 04.12.2018

Die Ereignisse und Strukturen des 13. Jahrhunderts waren prägend für die Epoche des Spätmittelalters, weshalb deren Kenntnis eine Voraussetzung für das Verständnis der darauffolgenden Jahrhunderte bildet. Es war eine Zeit der Expansion des lateinischen Europas über seine bisherigen Grenzen hinaus, die sowohl ehemalige Randzonen – wie die Iberische Halbinsel, die keltischen Gebiete der Britischen Inseln, Nordost- und Ostmitteleuropa – als auch den östlichen Mittelmeerraum erfasste. Diese Expansion richtete sich aber nicht nur nach außen, sondern erfolgte auch im Inneren, wo ein andauerndes Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum zur Besiedlung bisher nicht bewohnter Regionen führte und der Prozess der Urbanisierung zentrale Landschaften erfasste. Die damit einhergehenden Herausforderungen führten sowohl zu zahlreichen gewaltsam ausgetragenen Konflikten als auch zu Innovationen auf den Feldern der politisch-staatlichen Ordnung, der kirchlichen Organisation sowie in Bildung und Kultur. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereigniszusammenhänge und eröffnet systematische Zugänge zu den grundlegenden politischen, religiösen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandlungsprozessen der Zeit. Dabei werden neben den Beiträgen der neueren Forschung auch Schlüsseldokumente eingehend erörtert.

Veranstaltungsart:Vorlesung/Seminar
Dozierende(r): PD Dr. Steffen Krieb
04.12.2018:14:15 - 16:00
Ort: Unitobler
Lerchenweg 32-36
3012 Bern
F-121, Seminarraum

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